Mittwoch, 20. Mai 2009

weitere Kräuter im Garten

Pefferminz.... sollte man an eine humusreiche Stelle pflanzen, welche weder durchnässt, noch ausgetrocknet ist. Ganz wichtig ist auch, dass diese Stelle unkrautsfrei gehalten wird, da die Pfefferminzpflanze eine dichtes Wurzelwerk mit sehr flachen Wurzeln aufbaut, wo das Unkraut sehr unpassend wäre. Die gewählte Stelle sollte sich zudem im Halbschatten befinden, andere
Anforderungen stellt die Pfefferminzpflanze nicht.

Ernte:

Die Ernte ist ja das, worauf man die ganze Zeit hinarbeitet. Bei der Pfefferminzpflanze können die Blätter und Triebspitzen direkt nach dem entdecken geerntet werden. Die Zeit vor der Blüte ist jedoch die ertragreichste Erntezeit.

Verwendung:

Die Erträge einer Pfefferminzpflanze lassen sich vielseitig verarbeiten, so zum Beispiel zum herstellen von Pfefferminztee, oder als Gewürz in einer Soße oder ähnlichem. Hierzu kann man frische Pfefferminzblätter hervorragend verwenden.

Ein besonderer Tip:
Pfefferminztee gilt als Naturheilmittel bei Leibschmerzen und Magenbeschwerden.
von Christian Müller


Maggikraut

auch Liebstöckel genannt, ist eine echt beeindruckende, kräftig-wachsende Pflanze.
Damit man die Kontrolle über die Pflanzen nicht verliert, empfehlen viele, sie nicht frei ins Beet zu setzen sondern in einem mehr oder weniger großen Topf zu versenken (oder gleich im Topf zu halten), der die Ausmaße der Pflanze zur Seite begrenzt. Maggikraut kann nach oben hin mannshoch werden, ist also durchaus sichtschutz-geeignet, und blüht auch noch ganz interessant.
Liebstöckel gehört zu den Stauden, die winterhart sind, die man also nicht so leicht wieder loswerden kann/muss. Am besten gefällts ihm am sonnigen oder halbschattigen Standort und er braucht nährstoffreichen Boden, der nicht zu trocken sein soll. Vermehrung durch Teilung / Abstechen.

Liebstöckl wachsen lassen, die Blüten ernten und trocknen. Klasse zu Tomaten mit Mozarella, toll bei Salaten. Die Stengel sind gut für Suppen und Eintöpfe. Rundum eine tolle Pflanze die auch im Garten ohne Betreuung gut wächst.

Ich selber verwende das Maggikraut für die echte Rindssuppe....hmmmmmmm lecker.....:-)

Kamille.....(sehr viele Tipps finden sie im Kräuterverzeichnis)

Die Pflanze wird 20 bis 50 cm hoch, hat eine weiße Blüte und blüht im Mai bis Juni. Beim Zerreiben der Blüten entsteht der sehr aromatische, typische Kamille-Geruch.
In der Naturheilkunde finden vor allem die Blüten einer Anwendung. Dabei ist die Qualität der Kamille sehr stark abhängig vom Zeitpunkt des Pflückens und von der Art der Trocknung. Die beste Zeit zum Pflücken ist der dritte bis fünfte Tag nach dem blühen. In dieser Zeit sind die Wirkstoffe am Besten ausgebildet. Trocknen sollte man die Kamille sehr luftig und bei nicht allzu hoher Temperatur. Am besten verwendet man einen luftigen, schattigen Ort.

Anwendung
Tee
1,5g getrocknete Blüten auf 1 Tasse kochendes Wasser geben und kurz ziehen lassen. Dosierung: Bis zu 4 Tassen täglich.